17.03.2011 – Bielefeld [Ringlokschuppen]

17.3.2011, Bielefeld, Ringlockschuppen
Guten Morgen, liebes Tagebuch, es gibt ganz unterschiedliche Arten, aus seinem Kojenschlaf gerissen zu werden. Durch plötzliches Bremsen des Busses, das Handy des Kojennachbarn, Schnarchattacken von den billigen Plätzen oder Caras wedelnde Rute im Gesicht. Heute allerdings mache ich eine ganz neue Erfahrung: Zunächst läuft alles wie immer: Bus fährt = Ducky schläft schlecht. Irgendwann steht der Bus und ich schlafe ein. Allerdings nur kurz, denn neben Cara ist noch ein weiterer Vierbeiner dabei. Carlos, der Hund von Claudia, auch bekannt als Dolly Panzer, die als Nanny für Emanuel dabei ist. Carlos gehört eher zur Kategorie Beutelratte, aber für seine Größe kann er ja nichts. Ansonsten ist er ein ganz liebes Kerlchen, riskiert heute Morgen allerdings sein Leben. Er ist anscheinend auf der Suche nach Zuneigung und springt kurzerhand in meine Koje, wo er laut winselnd auf mir auf und ab läuft, mir das Gesicht schleckt und sich dann zwischen meinen Beinen zusammenrollt. Wegen mir… Machen meine beiden (Kira und Fido) auch gerne mal, die bleiben dann allerdings liegen. Carlos nicht. Der will mehr Aufmerksamkeit. Jetzt reicht’s und Carlos fliegt sanft nach draußen.

17.3.2011, Bielefeld, Ringlockschuppen

Guten Morgen, liebes Tagebuch,

es gibt ganz unterschiedliche Arten, aus seinem Kojenschlaf gerissen zu werden. Durch plötzliches Bremsen des Busses, das Handy des Kojennachbarn, Schnarchattacken von den billigen Plätzen oder Caras wedelnde Rute im Gesicht. Heute allerdings mache ich eine ganz neue Erfahrung: Zunächst läuft alles wie immer: Bus fährt = Ducky schläft schlecht. Irgendwann steht der Bus und ich schlafe ein. Allerdings nur kurz, denn neben Cara ist noch ein weiterer Vierbeiner dabei. Carlos, der Hund von Claudia, auch bekannt als Dolly Panzer, die als Nanny für Emanuel dabei ist. Carlos gehört eher zur Kategorie Beutelratte, aber für seine Größe kann er ja nichts. Ansonsten ist er ein ganz liebes Kerlchen, riskiert heute Morgen allerdings sein Leben. Er ist anscheinend auf der Suche nach Zuneigung und springt kurzerhand in meine Koje, wo er laut winselnd auf mir auf und ab läuft, mir das Gesicht schleckt und sich dann zwischen meinen Beinen zusammenrollt. Wegen mir… Machen meine beiden (Kira und Fido) auch gerne mal, die bleiben dann allerdings liegen. Carlos nicht. Der will mehr Aufmerksamkeit. Jetzt reicht’s und Carlos fliegt sanft nach draußen.
Danke Bielefeld
Ich bin jetzt jedenfalls wach in verlasse in einem ziemlich zusammengefalteten Zustand die Koje, mache mich im Backstage breit und setze mich an den Tourbericht, bevor der Magen mich ins Catering zu Rührei und Gemüse schickt. Jetzt kann ich weiter schreiben, denn ein leerer Magen ist völlig kontraproduktiv in Sachen Kreativität.

Gegen Mittag taucht dann Mareike auf, unser beliebter Knet- und Einrenkservice und mal wieder laufen einem herrlich entspannte Gesichter über den Weg. Mein eigener Rücken kracht, dass ich mich frage, ob noch alles dran ist. Oder drin. Hat aber mal wieder gut geholfen und ich begebe mich zur weiteren Entspannung in den Sherwood Forrest, bis wieder zum Soundcheck geblasen wird.

Der läuft inzwischen routiniert und rund und klingt wie immer in der leeren Halle ganz anders als später mit Publikum. „Dämmfleisch“ nennen die Tontechniker das liebevoll…

Heute spielen zum ersten Mal „Burn“ als Support. Die machen eine Mischung aus Wave und Pop und kamen über zwei Ecken zu uns. Bis einschließlich Stuttgart werden sie jetzt mit am Start sein.

Für uns wird es Zeit zum Abendessen und im Catering gibt es Gemüse mit Gemüse, dazu Gemüse. Irgendwer muss unseren Rider falsch interpretieren, da stehen seit kurzem Karotten für Cara drauf. Jetzt gibt es zu jedem Essen für UNS Karotten. Was ja nicht dramatisch ist, aber nach 9 Shows dann auf gerne mal durch andere Alternativen ersetzt werden dürfte… Egal, das Catering auf dieser Tour ist wirklich gut im Großen und Ganzen.

Burn eröffnen den Abend und Bielefeld war schon immer ein Garant für Bombenstimmung. Der Ringlockschuppen hat auch diesen gewissen Flair, der z.B. einem Maimarktklub völlig fehlt. Das überträgt sich auf Publikum und Band und wir feiern einen tollen Abend mit anschließendem Foto- und Autogrammmarathon.

Schön war’s, und wir sitzen im Backstage noch ein wenig zusammen, bis gegen halb 2 der Bus nach Saarbrücken startet und mich auch recht bald meine Koje ruft. Bis morgen!

Hipp Höpp

Ducky